Freitag, 28. Juli 2017

RSV Eintracht erhält Nachrückerplatz - 11.Saison in der 2.Basketball-Bundesliga Pro B

Nachdem am vergangenen Wochenende die Mitteilung von der Geschäftsführung der 2.Basketball-Bundesliga eingetroffen war, dass die Berufung der BG Karlsruhe auf die nicht erteilte Lizenz auch vom Schiedsgericht zurückgewiesen wurde, eröffnete sich für den RSV Eintracht 1949 als bestem sportlichen Absteiger doch noch die Option in der 2.Basketball-Bundesliga ProB zu bleiben.

In der sofort am Montag durchgeführten Vorstandssitzung wurden dann alle Pros & Contras miteinander diskutiert und gegeneinander abgewogen. „Letztlich war es am Ende eine einstimmige Entscheidung des gesamten Vorstandes, dass wir die Option des Nachrückens wahrnehmen wollen und somit ein deutliches Zeichen zu setzen.“, beschreibt Vereinspräsident Michael Grunwaldt und fügt hinzu: „Wir wissen, dass es für uns mit der Klarheit über die Ligazugehörigkeit erst zu diesem späten Zeitpunkt eine große Herausforderung wird die Saison erfolgreich zu meistern. Aber wir sehen es als Chance und zugleich auch als eine Verpflichtung gegenüber der Liga an, die das Vertrauen in unsere Wettbewerbsfähigkeit gesetzt hat.“

Herausforderung und Freude zugleich

In der Tat kennt kein Verein die ProB besser als der RSV Eintracht, denn die Brandenburger sind und bleiben damit das einzige Gründungsmitglied. Dass die dann inzwischen elfte Saison in dieser Spielklasse alles andere als einfach wird, weiß auch der sportliche Leiter Vladimir Pastushenko, der die Entscheidung wie folgt kommentiert: „Diese für uns erfreuliche Nachricht ist gleichzeitig auch eine Herausforderung eine gute konkurrenzfähige Mannschaft zusammen zu stellen! Ich freue mich für die Spieler und für den Verein, dass man weiterhin in der ProB wird Basketball spielen dürfen!“

Auch Andreas Zahn als Abteilungsleiter Basketball und Vorstandsmitglied für Leistungssport ist erleichtert, weiß aber auch um die nicht einfacher werdenden Aufgaben: „Jetzt ist es endlich klar, ein weiteres Jahr ProB! Nun gilt es für alle Beteiligten hart zu arbeiten, um sowohl strukturell im Gesamtpaket mit dem Regionalliga-Farmteam, NBBL, JBBL sowie dem Jugendbereich als auch sportlich auf ProB-Niveau zu sein.“

Heimauftakt am 24.9. gegen Wolfenbüttel

Einen Termin darf man sich hierbei bereits rot im Kalender markieren, denn der Saisonstart wird am 24.9. zu gewohnter Zeit um 17:30 Uhr in der Berlin Brandenburg International School auf dem Kleinmachnower Seeberg sein. Auftaktgegner ist dann gleich der jahrelange Dauerrivale Herzöge Wolfenbüttel.

(Text: Marcus Boljahn / Foto: Fotolia)

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