Samstag, 7. Oktober 2017

Erneute Auswärtstour in den hohen Norden - RSV Eintracht diesmal bei den Itzehoe Eagles

Der Auswärtsauftakt in die elfte Saison in der 2.Basketball-Bundesliga ProB war für die Korbjäger des RSV Eintracht der gefürchtete Satz mit X gewesen. Beim SC Rist Wedel setzte es eine herbe 94:63 Pleite.

Diesen Sonnabend um 19:30 Uhr bekommen die Schützlinge von Trainer Denis Toroman aber sogleich die Chance auf Wiedergutmachung. Dabei steht erneut ein Duell in Schleswig-Holstein auf dem Programm, denn es geht zu den Itzehoe Eagles. Doch die Brandenburger möchten dabei nicht nur knapp 50 km weiter gen Nordwesten fahren um Gastgeschenke zu verteilen, sondern diesmal will man möglichst mit einem Erfolgserlebnis die Heimreise antreten.

Doch auch die Norddeutschen haben natürlich keinerlei Präsente zu verteilen, denn etwas überraschend starteten die Eagles mit zwei Pleiten in die neue Saison. Wichtige Leistungsträger der letzten Saison wie Frederick Henningsen, Johannes Konradt, Kaimyn PruittScott oder Nick Tienarend konnten gehalten werden. Dazu kamen die beiden Importspieler Joshua Wilcher und Nelson Kahler, die mit 20,5 respektive 12,5 Punkten pro Spiel auch sofort als Topscorer im Team von Coach Pat Elzie überzeugt haben.

Beide Clubs standen sich in der letzten Spielzeit gleich viermal gegenüber, da Itzehoe am letzten Spieltag überraschend noch auf einen Playdown-Platz gerutscht war. Besonders in Erinnerung wird dabei sicher die Partie in der Abstiegsrunde in Kleinmachnow bleiben, welche hochdramatisch verlief, in die Verlängerung ging und letztlich knapp von den Gästen gewonnen werden konnte. Der RSV stieg dadurch sportlich ab, Itzehoe schaffte rechnerisch den Klassenerhalt. Durch die Wildcard-Vergabe an die Eintracht kommt es so nun trotzdem zu einem Wiedersehen.

Für die Brandenburger wird es darauf ankommen, anders als in Wedel aufzutreten und von Beginn an da zu sein. „Wir haben die Fehler analysiert und diese unter der Woche aufgearbeitet. Es gehört zum Reifeprozess einer jungen Mannschaft dazu, dass wir beim nächsten Spiel dazu in der Lage sind, die entsprechende Reaktion zu zeigen.“, gibt Coach Denis Toroman ein paar Einblicke in die Arbeit der Trainer, welche nach solch einer hohen Niederlage auch im psychologischen Bereich liegt.

(Text: Marcus Boljahn, Foto: RSV Eintracht)

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